Cornelius Völker. Das Erste und das Letzte
16.05 - 10.07.2026
Cornelius Völker. The First and the Last
Völker depicts everyday objects with great ease, transforming them into charged images that convey subtle ambiguity. By incorporating motifs that initially seem to thwart his artistic process, he links his painting with other elements. His figures appear unambiguous and clearly recognisable at first glance, yet they cannot be separated from their painterly imagery. The motifs in Cornelius Völker's paintings remain credible representations of themselves yet simultaneously dissolve into an ambiguous metaphor for the abstract process of painting. The paintings are both representational and abstract.
Viewing his works involves an exciting interplay between object and colour. Due to the partial independence of colour, it is virtually impossible to determine whether the colour represents the object or is the object of the painting. In this way, Cornelius Völker transforms his motifs into self-reflective paintings, taking the risk of making the image available once again as a painterly act.
We are presenting the new paintings in the exhibition “Cornelius Völker: The First and the Last, address the duality of nature and artificiality, transparency and reflection. They are further proof of the powerful presence, complexity, sophistication and clarity that characterise Cornelius Völker's paintings.
Born in 1965, Cornelius Völker studied at the Düsseldorf Art Academy under A.R. Penck and Dieter Krieg. Since 2005, he has held a professorship at the Münster Art Academy, and since 2018 he has been a member of the North Rhine-Westphalian Academy of Sciences and Arts.
The Bildlabor Kleistpark project visits the Galerie Friese in Munich for Various Others
The Bildlabor Kleistpark project puts the changing concept of museums to the test. A new building is being constructed near Schöneberg's Kleistpark as an interdisciplinary meeting place, due for completion in 2027. The lower floors of the Bildlabor will be used to collect and display images, while the upper floors will provide open spaces for image technology services.
Exhibiting art at Bildlabor Kleistpark involves viewing objects, comparing them with one another and discovering unexpected connections, as can be seen with the pieces on display from the extensive Hegenbarth Collection Berlin holdings, which will be incorporated into Bildlabor Kleistpark upon its relocation. On closer inspection, the printed tapestry by Anna Slobodnik (born 1990) and the textile-like pencil drawings by Corinne Laroche (born 1956) and Malte Spohr (born 1958) captivate the viewer with their sophisticated systematics and sensuality. Juxtaposed with the woven carpet from southwestern Iran (early 20th century), these contemporary pieces engage in a stimulating dialogue about the craftsmanship, impact, and significance of woven symbols and drawn patterns.
Cornelius Völker. Das Erste und das Letzte
16.05 - 10.07.2026
Cornelius Völker. Das Erste und das Letzte
Mit großer Leichtigkeit entwickelt Cornelius Völker seine Darstellung von Alltagsgegenständen, die er in aufgeladene, feine Mehrdeutigkeit transportierende Bilder verwandelt. In der Formung seines künstlerischen Stoffs, verknüpft er seine Malerei mit Motiven, die diesen Arbeitsprozess auf den ersten Blick zu hintertreiben scheinen. Die Figuren geben sich unverrätselt, deutlich auf den ersten Blick zu erkennen, sind aber nicht mehr von ihrer malerischen Bildfindung abzulösen. Die Motive in den Bildern von Cornelius Völker bleiben als glaubhafte Stellvertreter ihrer selbst bestehen und lösen sich doch gleichzeitig in einem ambivalenten Akt zur Metapher eines abstrakten Malprozesses auf. Die Bilder sind gegenständlich und abstrakt zugleich.
Der Blick auf seine Arbeiten folgt dabei einem spannungsvollen Hin und Her zwischen Gegenstand und Farbe und es ist infolge dieser partiellen Verselbständigung der Farbe so gut wie unmöglich auszumachen, ob nun die Farbe den Gegenstand darstellt oder ob sie Gegenstand der Malerei ist. Auf diese Weise überführt Cornelius Völker seine Motive in eine selbstreflexive Malerei und geht das Wagnis ein, das Bild wieder als einen malerischen Akt zur Disposition zu stellen.
Die neuen Bilder, die wir in der Ausstellung „Cornelius Völker. Das Erste und das Letzte“ präsentieren, thematisieren die Dualität von Natur und Künstlichkeit, von Transparenz und Spiegelung und sind einmal mehr Beweis für die starke Präsenz, die Komplexität, das Raffinement und die Klarheit, die der Malerei von Cornelius Völker zu eigen sind.
Cornelius Völker (*1965) studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei A.R. Penck und Dieter Krieg. Seit 2005 hält er eine Professur an der Kunstakademie Münster; seit 2018 ist er Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste.
Bildlabor Kleistpark zu Gast in der Galerie Friese München zu Various Others
Im Bildlabor Kleistpark wird der sich wandelnde Museumsbegriff auf die Probe gestellt. Nahe des Schöneberger Kleistparks entsteht bis 2027 ein Neubau als interdisziplinärer Begegnungsort: In den unteren Etagen des Bildlabors werden Bilder gesammelt und gezeigt, in den oberen stehen Freiflächen für bildtechnologische Dienstleistungen zur Verfügung.
Im Bildlabor Kunst zu zeigen heißt, Objekte zu betrachten, miteinander zu vergleichen und überraschende Verbindungen herzustellen – so auch bei den gezeigten Werken aus dem umfangreichen Bestand der Hegenbarth Sammlung Berlin, die mit dem Umzug in das Bildlabor Kleistpark integriert wird. Der druckgrafische Bildteppich von Anna Slobodnik (geb. 1990), die textil anmutenden Bleistiftzeichnungen von Corinne Laroche (geb. 1956) und Malte Spohr (geb. 1958) bestechen bei genauer Betrachtung durch raffinierte Systematik wie Sinnlichkeit. In Gegenüberstellung mit dem gewebten Teppich aus dem Südwest-Iran (Anfang 20. Jahrhundert) entwickeln die zeitgenössischen Arbeiten einen anregenden Dialog hinsichtlich Machart, Wirkung und Bedeutsamkeit von gewebten Symbolen wie gezeichneten Mustern.