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VARIOUS OTHERS – Contemporary Art Munich - Franz Wanner, Aus der Serie Musterfolien, 2024-2025. © Franz Wanner
VARIOUS OTHERS – Contemporary Art Munich - Käte Hoch, Bildnis Dr. E. Müller-Kamp, 1929, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München
VARIOUS OTHERS – Contemporary Art Munich - Julia Praschma

Lenbachhaus München

Lenbachhaus München
Luisenstr. 33
80333 München

Tuesday, Wednesday, Friday, Saturday, Sunday
10:00 - 18:00

Thursday
10:00 - 20:00

Bernd-Eichinger-Platz 1
80333 München

Tuesday, Wednesday, Friday, Saturday, Sunday
10:00 - 18:00

Thursday
10:00 - 20:00

lenbachhaus.de
instagram.com/lenbachhaus

Franz Wanner. Eingestellte Gegenwarten
24.03 - 19.07.2026

Franz Wanner (*1975, Bad Tölz) interessiert sich für die Lücke zwischen Realität und Selbstdarstellung der Bundesrepublik. Dafür recherchiert er deren Geschichte, und betrachtet aufmerksam, wie diese für die Gegenwart beschönigt, bereinigt und instrumentalisiert wird. Die Ausbeutung von Arbeitskraft ist das zentrale Thema seiner Ausstellung am Lenbachhaus: Im Nazismus war der Einsatz von Zwangsarbeiter*innen in allen gesellschaftlichen Bereichen weit verbreitet. Auf den massiven Strukturen der NS-Zwangsarbeit fußten später die Anwerbeabkommen mit Italien, der Türkei, Griechenland und Jugoslawien. So wurden die Menschen, die ab 1955 angeworben wurden und nach Deutschland zogen, teils in ehemaligen NS-Baracken untergebracht, die als "Gastarbeiterlager" bezeichnet wurden; die gesetzliche Grundlage der Abkommen basierte auf einer NS-Verordnung aus dem Jahr 1938.

Ein Ferngespräch Szenen aus der Weimarer Republik
12.05 - 27.09.2026

Die Wirtschaft blüht, oft auf Pump, Teile der Bevölkerung verarmen, nicht nur während der Hyperinflation und der Weltwirtschaftskrise. Kriegsversehrte, Arbeiterinnen, Arbeitslose und Veilchenverkäufer prägen die Straßen und konterkarieren die Golden Twenties. Oskar Maria Graf verteilt mit einer Arbeitsgruppe antifaschistische Flugblätter, in Schwabing treffen sich Feminist*innen und das Münchner Antikriegs-Komitee und eine Ortsgruppe der revolutionären Künstler*innen-Vereinigung ASSO bastelt an einer Zeitschrift. George Grosz zeigt den Aufstieg der Nationalsozialisten und karikiert den Hitlergruß. Die Ausstellung konzentriert sich auf konkrete Geschichten und greifbare Details, statt großen Thesen zur Weimarer Zeit zu formulieren. Zu den verschütteten Möglichkeiten der Weimarer Republik soll so ein Kontakt hergestellt werden – ein Ferngespräch.

Buntes Garten Ciao. Veranstaltungen zum Mitmachen
23.04 - 30.08.2026

Museum kann auch draußen. Mit der "Buntes Garten Ciao" geht das Lenbachhaus in den Garten, auf den Vorplatz, in die Umgebung und schafft durch Kunst Begegnungen. Im Sommer 2026 finden unterschiedliche Veranstaltungen rund um das Lenbachhaus statt, wie Performances, Workshops, Spaziergänge, Tanzveranstaltungen, Theater, Karaoke und Kaffeeklatsch. Das Programm entsteht aus dem Wunsch nach buntem, vielfältigem, solidarischem, barrierefreiem, klimagerechtem, queerem Wildwuchs. Wir werfen einen Blick in den Garten: Gepunktete Wesen hängen an Seilen und kommunizieren mit dem Erdreich, beide – die Akrobat*innen und das Mikrobiom – sind in Gefahr. Cyberfeministische Hexen murmeln gegen die Ausbeutung natürlicher Ressourcen. In einer Ecke des Gartens singen Partygäste Pflanzenkaraoke, während eine Klimaaktivistin die Sounds verschwindender Bäume hört. Was passiert im gemeinsamen öffentlichen Raum und ist doch der Sichtbarkeit entzogen? Kommt vorbei, kostenlos für alle und im Freien! 

Franz Wanner. Eingestellte Gegenwarten
24.03 - 19.07.2026

Franz Wanner (*1975, Bad Tölz) interessiert sich für die Lücke zwischen Realität und Selbstdarstellung der Bundesrepublik. Dafür recherchiert er deren Geschichte, und betrachtet aufmerksam, wie diese für die Gegenwart beschönigt, bereinigt und instrumentalisiert wird. Die Ausbeutung von Arbeitskraft ist das zentrale Thema seiner Ausstellung am Lenbachhaus: Im Nazismus war der Einsatz von Zwangsarbeiter*innen in allen gesellschaftlichen Bereichen weit verbreitet. Auf den massiven Strukturen der NS-Zwangsarbeit fußten später die Anwerbeabkommen mit Italien, der Türkei, Griechenland und Jugoslawien. So wurden die Menschen, die ab 1955 angeworben wurden und nach Deutschland zogen, teils in ehemaligen NS-Baracken untergebracht, die als "Gastarbeiterlager" bezeichnet wurden; die gesetzliche Grundlage der Abkommen basierte auf einer NS-Verordnung aus dem Jahr 1938.

Ein Ferngespräch Szenen aus der Weimarer Republik
12.05 - 27.09.2026

Die Wirtschaft blüht, oft auf Pump, Teile der Bevölkerung verarmen, nicht nur während der Hyperinflation und der Weltwirtschaftskrise. Kriegsversehrte, Arbeiterinnen, Arbeitslose und Veilchenverkäufer prägen die Straßen und konterkarieren die Golden Twenties. Oskar Maria Graf verteilt mit einer Arbeitsgruppe antifaschistische Flugblätter, in Schwabing treffen sich Feminist*innen und das Münchner Antikriegs-Komitee und eine Ortsgruppe der revolutionären Künstler*innen-Vereinigung ASSO bastelt an einer Zeitschrift. George Grosz zeigt den Aufstieg der Nationalsozialisten und karikiert den Hitlergruß. Die Ausstellung konzentriert sich auf konkrete Geschichten und greifbare Details, statt großen Thesen zur Weimarer Zeit zu formulieren. Zu den verschütteten Möglichkeiten der Weimarer Republik soll so ein Kontakt hergestellt werden – ein Ferngespräch.

Buntes Garten Ciao. Veranstaltungen zum Mitmachen
23.04 - 30.08.2026

Museum kann auch draußen. Mit der "Buntes Garten Ciao" geht das Lenbachhaus in den Garten, auf den Vorplatz, in die Umgebung und schafft durch Kunst Begegnungen. Im Sommer 2026 finden unterschiedliche Veranstaltungen rund um das Lenbachhaus statt, wie Performances, Workshops, Spaziergänge, Tanzveranstaltungen, Theater, Karaoke und Kaffeeklatsch. Das Programm entsteht aus dem Wunsch nach buntem, vielfältigem, solidarischem, barrierefreiem, klimagerechtem, queerem Wildwuchs. Wir werfen einen Blick in den Garten: Gepunktete Wesen hängen an Seilen und kommunizieren mit dem Erdreich, beide – die Akrobat*innen und das Mikrobiom – sind in Gefahr. Cyberfeministische Hexen murmeln gegen die Ausbeutung natürlicher Ressourcen. In einer Ecke des Gartens singen Partygäste Pflanzenkaraoke, während eine Klimaaktivistin die Sounds verschwindender Bäume hört. Was passiert im gemeinsamen öffentlichen Raum und ist doch der Sichtbarkeit entzogen? Kommt vorbei, kostenlos für alle und im Freien! 

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